Vorteile und Kosten einer Ölheizung

 

Öl-Brennwertheizsysteme

 


 


 

 

 

 

 Vorteile einer Öl-Brennwertheizung  Nachteile einer Öl-Brennwertheizung
 Energieeffizienter Wirkungsgrad  Fossiler Brennstoff mit CO2
 Ausgereifte, bewährte Heiztechnologie  Kaminbewirtschaftung nötig
 Leiser Betrieb  Tankbewirtschaftung nötig
 Tiefere Anschaffungskosten  Steigende Lenkungsabgaben auf Heizöl
 Höhere Vorlauftemperaturen sind möglich  Nicht modulierende Brenner (2-Stufig)
   


   

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Brennwerttechnik gibt es auch für Heizölkessel. Öl-Brennwertkessel nutzen die im Abgas enthaltene Kondensationswärme, indem die Abgase an einem Wärmetauscher vorbeigeführt werden. Dieser kühlt das Abgas so weit ab, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert. Bei anderen Modellen findet die Kondensation direkt im Kessel statt. Bei beiden Methoden wird durch die Kondensation zusätzliche Wärme frei, die das Heizwasser oder die Verbrennungsluft des Geräts erwärmt. Gegenüber der früheren Standardvariante, Ölkessel mit Niedertemperaturtechnik, können dadurch insgesamt pro Heizsaison bis zu zwanzig Prozent an Heizöl eingespart werden. Ein Nachteil gegenüber Gasgeräten ist, dass im Ölabgas weniger Wasserdampf enthalten ist. Das reduziert den Brennwerteffekt. Er liegt bei Öl bei rund sechs Prozent, bei Gas bei bis zu elf Prozent. In der Praxis nutzen Öl-Brennwertkessel die im Heizöl enthaltene Energiemenge jedoch genauso effektiv wie Gasgeräte. Das Abgas muss dazu allerdings noch weiter, nämlich auf rund 47 Grad Celsius, heruntergekühlt werden.

 

Weil in leichtem Heizöl in Standardqualität rund zwei Drittel mehr Schwefel enthalten sind als in Erdgas, müssen Öl-Brennwertkessel aus besonders widerstandsfähigem Material produziert werden. Sonst würde Schwefelsäure den Brennraum zersetzen. Ausserdem ist empfehlenswert, dass das Kondensat in einem Neutralisationsbehälter zuerst unschädlich gemacht wird, bevor es ins Abwasser eingeleitet wird. Wer schwefelarmes Heizöl verfeuert, vermeidet diese Probleme. Das senkt auch den Wartungsbedarf. Mehr dazu auch unter dem Kapitel Energieversorgung.

 

Ein traditionelles Kamin ist nicht notwendig. Die meisten Brennwertheizkessel bekommen mittels eines doppelwandigen Luft-Abgas-Systems (sogenanntes LAS) Frischluft und entsorgen darüber gleichzeitig die Abgase. Solche LAS-Kamine können in den meisten Fällen ins alte Kaminrohr eingezogen werden. Eine Kaminsanierung ist in diesem Fall nicht nötig.

 

Ein Unterschied zu Gas-Brennwertgeräten besteht bei den Brennern: Gas kann in der Leistung stufenlos geregelt werden und passt sich so dem Wärmebedarf eines Hauses leicht an. Öl-Brennwertkessel verfügen i.d.R. nur über ein oder zwei Leistungsstufen. Die zweite reicht, um den Wärmebedarf im tiefsten Winter abzudecken. In der Übergangszeit hingegen schaltet der Kessel mit zweistufigem Brenner häufiger ein und aus, was höhere Schadstoffwerte und mehr Lärm produziert. Wichtig ist deshalb, die Leistungsstufen des Brenners beziehungsweis des Öl-Brennwertheizkessels optimal auf den Wärmebedarf des Hauses abzustimmen.

 


 


 

Fachberatung und weitergehende Informationen führender Hersteller von Öl-Brennwertheizsystemen:                                                                  


 


 


 


 

 
       

 


 


 


 

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