GUT ZU WISSEN

 

Bei der Sanierung einer Heizung gibt es viel zu beachten. Aber trotzdem lohnt sich eine sorgfältige Prüfung der Rahmenbedingungen und Gegebenheiten. Schnell und billig führt zu Ärger und Zusatzkosten. Qualität schont nicht nur unsere Ressourcen, sondern ist auf lange Sicht auch günstiger. Was macht Sinn? Was ist möglich? Informieren Sie sich jetzt:

 


 

 

 

 

 

Wärme aus der Umwelt: Wärmepumpen entziehen der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme. Das Erdreich zum Beispiel ist in einem Meter Tiefe auch an kalten Tagen noch ca. fünf bis zehn Grad warm. Nichts anderes macht ein Kühlschrank – allerdings in der umgekehrten Richtung: Er produziert Kälte mithilfe von Strom. Eine mit Elektrizität arbeitende Wärmepumpe entzieht der Umwelt (Aussenluft, Erdboden oder Grundwasser) dagegen Wärme und transformiert sie auf ein höheres Temperaturniveau. Die Wärme gibt sie dann an das Heizwasser ab.

 


Die gewonnene Energiemenge ist technisch gesehen drei- bis fünfmal so groß wie die Strommenge, die zum Betrieb der Pumpe notwendig ist. Dadurch definiert sich die Leistungszahl (COP): Liegt sie bei vier, wird das Vierfache der eingesetzten elektrischen Leistung in Wärme gewandelt. Wirklich aussagekräftig ist aber die Jahresarbeitszahl, abgekürzt JAZ. An ihr kann man ablesen, wie viel Wärme während der gesamten Heizperiode produziert wird – bezogen auf die Antriebsenergie. Um ein wirklich gutes Verhältnis zwischen Stromeinsatz und gewonnener Umweltwärme zu erreichen, muss dazu das gesamte Heizsystem auf die Wärmepumpe abgestimmt werden. Wichtig ist, im Einzelfall durch eine Simulationsrechnung die Effektivität der Anlage zu berechnen. Entscheidend für das Ergebnis ist unter anderem, mit welchen Heizflächen die Wärme verteilt wird und wie gut das Haus gedämmt ist.



So funktioniert die Wärmepumpe viel effektiver mit einer Fussboden- oder Wandheizung als mit Heizkörpern. Denn diese Flächenheizungen brauchen wegen ihrer grossen Oberfläche niedrigere Heizwassertemperaturen, um ein Haus auf die gewünschte Temperatur zu bringen, vorausgesetzt, das Haus ist gut gedämmt. Der Effekt: Die Wärmepumpe muss einen geringeren Temperaturunterschied überwinden und arbeitet effektiver. Gerade bei der Sanierung ist es mit dem einfachen Austausch des alten Heizkessels gegen eine Wärmepumpe also nicht getan. Dafür erfüllt im Neubau eine Wärmepumpe die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes.



Aussenluft-Wärmepumpen haben ein höheres Handicap: Die Luft ist im Winter häufig so kalt, dass sich weniger Wärme daraus gewinnen lässt beziehungsweise der Wirkungsgrad der Wärmepumpe aufgrund der kälteren Primär-Energiequelle Luft in der Umgebung bedeutend tiefer ist. Manche älteren Modelle schalten an kalten Tagen sogar vollständig ab. Zur Unterstützung wird dann ein elektrischer Heizstab eingesetzt, doch das treibt den Stromverbrauch und damit die Kosten in die Höhe. Zudem sind die Jahresarbeitszahlen gegenüber einer Sole/Wasser-Wärmepumpe technisch bedingt bedeutend schlechter. Es ist sehr wichtig, dass die Luft-Wärmepumpe auf eine Aussentemperatur von A - 8° C ausgelegt wird. Das heisst, die Wärmepumpe muss bei dieser Aussentemperatur 100% des benötigten Wärmebedarfs vollumfänglich abdecken, damit der elektrische Heizstab möglichst wenig zum Einsatz kommt.

 

Angetrieben werden Wärmepumpen häufig vom günstigeren Nachtstrom. Das so erzeugte Warmwasser wird in einem Speicher gelagert. Der Nachtstrom wird durch die Stromlieferanten vielfach subventioniert, deshalb profitieren Wärmepumpen von den niedrigeren Verbrauchskosten, wobei einige Versorger die Nachttarife in den letzten Jahren auch deutlich erhöht haben. Teurerer Tagstrom fällt nur an, wenn die Wärmepumpe bei besonders niedrigen Aussentemperaturen auch tagsüber betrieben werden muss. Die Herkunft des Antriebstroms beeinflusst indirekt auch die Umweltfreundlichkeit einer Wärmepumpe. Da die Stromherstellung zum Beispiel in Kohlekraftwerken mit hohen Umwandlungsverlusten verbunden ist, produziert eine Wärmepumpe in diesem Fall mehr CO2 als ein Pelletkessel. Nachtstrom wird zudem häufig in Atomkraftwerken produziert. Wer die Gesamtbilanz der Umweltfreundlichkeit einer Wärmepumpe verbessern möchte, sollte sich einen Stromtarif auswählen, bei dem zum Beispiel Wasserkraft genutzt wird oder eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage (Solarstrom) zu ergänzen.

 

Um die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe genau zu messen, empfiehlt es sich, einen Wärmepumpenzähler einzubauen, der die gelieferte Wärmemenge exakt anzeigt. Diese Geräte werden in vielen Kantonen auch mit Fördergeldern unterstützt. So kann man überprüfen, ob die errechnete Wirtschaftlichkeit von der Anlage auch wirklich erfüllt wird. Zudem sind die Erkenntnisse wichtig, um die Gesamteffizienz eines Systems weiter durch gezielte Massnahmen optimieren zu können.

 

Ein Wärmepumpen-Boiler ist ein Boiler mit eingebauter Wärmepumpe. Aus Abwärme entsteht Warmwasser. Der Wärmepumpen-Boiler dient zur effizienten und wirtschaftlichen Warmwasser-Versorgung in Einfamilienhäusern und kleineren Gewerbebetrieben. Beim Wärmepumpen-Boiler stammen rund 65% der benötigten Energie aus der Umgebungsluft. Die restliche Energie (35%), die er braucht um den Kreislauf anzutreiben, bezieht er aus dem Stromnetz. Der Wärmepumpen-Boiler kann bei idealen Umgebungstemperaturen zwischen 8 bis 30 °C eingesetzt werden. Für tiefere Umgebungstemperaturen benötigt er eine Abtaueinrichtung. Mittels einer Wärmepumpe produziert er warmes Wasser von 50 bis 60 °C. Ein zusätzlicher Elektroeinsatz dient der Unterstützung für höhere Warmwassertemperaturen. Bereits kleinere Räume (Faustregel mind. 20 m3 ) sind für eine einwandfreie Funktion eines Wärmepumpen-Boilers geeignet. Mit dem Betrieb eines Wärmepumpen-Boilers wird auch die Luft der Umgebung entfeuchtet. Dies ist vor allem in Waschküchen oder Trocknungsräumen von Vorteil. Dadurch trocknet die Wäsche schneller und die Luftfeuchtigkeit kann sich weniger in den Wänden niederschlagen. Die Umgebungstemperatur wird durch den Wärmeentzug abgekühlt. In den Sommer- und Übergangsmonaten ist dies angenehm. Dank Luftkanälen können die meisten Wärmepumpen-Boiler auch Nebenräume wie  Weinkeller, Vorrats- oder Waschräume kühlen und entfeuchten. Die Effizienz eines Wärmepumpen-Boilers hängt von der Umgebungstemperatur (Lufteintritt) und der Warmwassertemperatur ab. Je kleiner diese Temperaturdifferenz ist, desto effizienter und kostengünstiger ist der Betrieb. Viele Wärmepumpen-Boiler können zusätzlich Solarenergie nutzen und tragen so zu einer ökologischen und effizienten Warmwasseraufbereitung bei.


 

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Quelle: Energie Schweiz / Youtube

INFO WÄRMEPUMPEN TECHNIK / LÖSUNGEN

(Zusatzinfo von führenden Wärmepumpen-Herstellern - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

 

     

 

 


 

 

 

 

 

Moderne Pelletheizungen bieten vollen Komfort - Grundsätzlich funktioniert eine Pelletheizung ähnlich wie eine herkömmliche Öl- oder Gasheizung. Die zugrunde liegende Technik dieser Heizsysteme unterscheidet sich kaum voneinander, nur der Brennstoff ist ein anderer. Wie bei anderen Heizsystemen auch wird bei der Pelletheizung der Brennstoff in einem Heizkessel verbrannt. Die Pellets werden dafür je nach System manuell, halb- oder vollautomatisch aus dem Pelletlager in den Brennraum des Heizkessels transportiert. Eine verbreitete Technik hierbei ist der Einsatz einer Förderschnecke. Andere Fördersysteme arbeiten mit Sauggebläsen.

 

Durch eine automatische Zündung und mithilfe eines Heizgebläses werden die Pellets im Brennraum des Heizkessels in Brand gesetzt. So wird das Wasser für Heizkörper und Armaturen erwärmt. Hierfür gibt es verschiedene Systeme, meist wird ein externer Wassertank als Wärmepufferspeicher verwendet. Darin wird warmes Wasser gespeichert, sodass der Verbrennungsvorgang nicht jedes Mal neu gestartet werden muss. Die Technik einer modernen pelletbetriebenen Heizung steht der anderer Heizsysteme in nichts nach. Gesteuert wird die Pelletheizung über Thermostate, die dafür sorgen, dass die eingestellte Temperatur gehalten wird. Bei Bedarf beginnt die Pelletheizung automatisch wieder zu heizen. Für den Endverbraucher ist meist kein Unterschied zu merken, ob seine Zentralheizung mit Pellets oder mit fossilen Brennstoffen betrieben wird.

 

Im Gegensatz zu Öl und Gas verbrennen Pellets nicht gänzlich rückstandslos. Allerdings fallen Rückstände bei der korrekten Nutzung spezieller Heizsysteme in der Regel in nur geringen Mengen an. Diese werden in einem sogenannten Aschekasten im Heizkessel aufgefangen. Je nach verwendeter Technik können diese Aschereste automatisiert abtransportiert oder manuell entsorgt werden. Die manuelle Entleerung des Aschekastens ist bei modernen Pelletheizungen meist nur alle paar Monate erforderlich.

 

Hackschnitzelheizungen verwenden wie Pelletheizungen und Kaminöfen den nachwachsenden Brennstoff Holz und schonen so das Klima und die Umwelt.Hackschnitzelheizungen kommen bisher vor allem in grossen und industriellen Heizanlagen zum Einsatz. Es gibt sie seit einigen Jahren aber auch in kleinerer Form für Privathäuser. Die Nachfrage nach alternativen Heizmethoden, die möglichst wenig CO2 erzeugen, ist gestiegen. Diese Bedingung erfüllen Hackschnitzelheizungen, denn beim Verbrennen der Holzhackschnitzel entsteht deutlich weniger CO2 als bei Öl- oder Gasheizungen. Die Nutzerfreundlichkeit von Hackschnitzelheizungen ist mittlerweile mit der von Öl- oder Gasheizungen zu vergleichen. Das maschinell zerkleinerte Holz wird dem Ofen durch eine Förderanlage automatisch zugeführt.

 

Hackschnitzelheizung oder Holzpellets? - Es gibt jedoch einige gewichtige Gründe dafür, dass sich Hauseigentümer, die auf der Suche nach alternativen Heizmethoden sind, eher eine Holzpelletheizung als eine Hackschnitzelheizung zulegen. Pellets sind zwar teurer als Hackschnitzel, haben aber einen höheren Heizwert. Das liegt daran, dass Pellets einen geringeren Wasseranteil aufweisen als Hackschnitzel. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) beziffert den durchschnittlichen Heizwert von Hackschnitzeln mit 3,3 Kilowattstunden pro Kilogramm, den von Pellets mit 4,9 Kilowattstunden pro Kilogramm. Daraus ergibt sich, dass eine entsprechend grössere Masse an Hackschnitzeln vonnöten ist, um die gleiche Heizleistung wie bei Holzpellets zu erreichen. Ein größerer Lagerbedarf ist die Folge. Ein Vorteil der Hackschnitzel gegenüber anderen Brennstoffen ist der günstigere Preis. Dies gilt jedoch für Privathäuser nur eingeschränkt, denn der Preisvorteil ist umso geringer, je kleiner der Heizbedarf und damit die Einkaufsmenge an Hackschnitzeln ist. Für Mehrparteienhäuser lohnt sich eine Hackschnitzelheizung also tendenziell eher als für Einfamilienhäuser. Wenn Sie eine Hackschnitzelheizung als Alternative in Erwägung ziehen, lassen Sie sich am besten von einem Energieexperten beraten, um Ihren Bedarf an Hackschnitzeln, die entsprechende Lagermenge und den durchschnittlichen Preis zu berechnen.

 

 

INFO HOLZ-/PELLET-HEIZUNGEN TECHNIK / LÖSUNGEN

(Zusatzinfo von führenden Holz-/Pelletheizsystem-Herstellern - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

     

 

 


 

 

 

 

 

 

Hybridheizungsanlagen vereinen zwei Energieträger in einem Heizungssystem. Beispielsweise ein modernes Brennwertgerät für Gas oder Öl kombiniert mit einer Luft-Wärmepumpe. Eine intelligente Steuerung regelt automatisch die optimale Hybridanwendung.

 

Fällt beispielsweise die Aussentemperatur auf unter 2°C Aussentemperatur (individuell zu definierender Bivalenzpunkt) wird der Wärmebedarf 100% mit dem Energieträger Öl/Gas abgedeckt, weil der Wirkungsgrad der Luftwärmepumpe bei kälteren Temperaturen schlechter wird und somit die Gesamtwirtschaftlichkeit des Systems mit einem reinen Brennwertbetrieb besser ist. Steigt die Aussentemperatur wieder an, wird die Wärmepumpe wieder aktiv zugeschaltet. Ist die Aussentemperatur dann beispielsweise grösser als 8°C deckt dann die Wärmepumpe 100% des gesamten Wärmebedarfs ab. Das Ziel ist also, dass die Hybridheizungsanlage jeweils die effizienteste und günstigste Betriebsweise auswählt, um den Wärmebedarf optimal zu decken.

 

Im Zusammenhang mit den neuen Energieverordnungsgesetzen in den Kantonen ("MuKen") werden hybride Heizsysteme an Bedeutung zunehmen. Zur Zeit werden in der Regel Einzelsysteme modular mit einer intelligenten Steuerung zusammen geführt. Wichtig ist, dass die Hybrid-Steuerung alle Betriebszustände abbilden kann und die Kommunikation zwischen den Einzelmodulen jederzeit sicher gestellt wird. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich, sämtliche hybride Komponenten von einem Hersteller einzusetzen.

 

 

INFO HYBRIDE HEIZSYSTEME TECHNIK / LÖSUNGEN

(Zusatzinfo von führenden Herstellern von hybriden Heizlösungen - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

     
   

 

 


 

 

 

 

 

Gas-Brennwertkessel sind Hightech-Produkte, die die im Erdgas oder Flüssiggas enthaltene Energie fast vollständig verwerten. Sie nutzen zusätzlich zum Heizwert des Gases die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Kondensationswärme. Dazu werden die Abgase an dem von den Heizflächen zurückfliessenden kühlen Heizwasser vorbeigeleitet. Das Abgas kühlt auf mindestens 55 Grad Celsius ab, dadurch kann es nicht mehr so viel Wasserdampf speichern. Es kondensiert auf den Flächen des Wärmetauschers und gibt dabei zusätzliche Wärme ab. Dadurch wird die Energie um zehn bis 15 Prozent besser genutzt als im Niedertemperaturkessel, der die Abgase ungekühlt durch den Schornstein bläst.

 

Der Brennwerteffekt ist besonders ausgeprägt, wenn der Kessel mit grossen Heizflächen kombiniert wird. Es gibt Wand- und Standgeräte. Wandgeräte brauchen besonders wenig Platz – vor allem, wenn der Warmwasserspeicher unter dem Kessel aufgestellt ist. Der Kessel lässt sich sogar in einer Küche oder im Badezimmer montieren. Brenner, Ventilatoren und Pumpen arbeiten allerdings nicht geräuschlos. Um Schallübertragungen zu vermeiden, sollten Leichtbauwände auf jeden Fall verstärkt werden. Wer sich überlegt, irgendwann eine Solarthermieanlage für das Warmwasser anzuschliessen, sollte bereits zu Beginn einen Solarspeicher wählen. Diese verfügen bereits über zwei Wärmetauscher für Solar- und Heizungsbetrieb und sind gegenüber einem normalen Boiler in der Beschaffung nur minimal teurer.

 

Früher war der Stromverbrauch bei Gas-Brennwertgeräten relativ hoch, vor allem durch die Pumpen und das Gebläse. Heute werden in guten Geräten Pumpen der Effizienzklasse A eingesetzt, die nur dann arbeiten, wenn sie wirklich gebraucht werden. Auch die Steuerung der Gebläse wurden stark verbessert.

 

Je besser das Haus gedämmt ist, desto niedriger sollte der unterste Leistungsbereich des Gasheizkessels sein. Viele Geräte können ihre Leistung zwischen 20 und 100 Prozent der Nennwärmeleistung anpassen (sogenannter Modulationsbereich). Je höher der Modulationsbereich, desto effizienter arbeitet das Gerät. Niedrigenergiehäuser oder gut gedämmte Altbauten haben einen relativ niedrigen Heizwärmebedarf, sodass tiefere Maximal-Leistungen ausreichen würden. Damit lässt sich aber Wasser zum Baden oder Duschen nur langsamer erwärmen. Damit der Kessel zeitnah die geforderten Warmwassermengen in Abhängigkeit mit dem Speichervolumen bereitstellen kann, sollte die maximale Wärmeleistung des Gasbrennwertkessels etwa doppelt bis dreimal so hoch wie der untere Leistungsbereich sein. Es gibt Gasversorger die eine Grundgebühr für die bereitgestellte maximale Wärmeleistung des Gerätes erheben. Die genaue Ermittlung des Heizwärmebedarfs lohnt sich also. Insbesondere auch dann, wenn man dadurch von tieferen Grundgebühren durch die optimale Auslegung des Gerätes profitieren kann.

 

 

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(Zusatzinfo von führenden Gas-Brennwert-Heizsystem Herstellern - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

     
 

 

 


 

 

 

 

 

Brennwerttechnik gibt es auch für Heizölkessel. Öl-Brennwertkessel nutzen die im Abgas enthaltene Kondensationswärme, indem die Abgase an einem Wärmetauscher vorbeigeführt werden. Dieser kühlt das Abgas so weit ab, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert. Bei anderen Modellen findet die Kondensation direkt im Kessel statt. Bei beiden Methoden wird durch die Kondensation zusätzliche Wärme frei, die das Heizwasser oder die Verbrennungsluft des Geräts erwärmt. Gegenüber der früheren Standardvariante, Ölkessel mit Niedertemperaturtechnik, können dadurch insgesamt pro Heizsaison bis zu zwanzig Prozent an Heizöl eingespart werden. Ein Nachteil gegenüber Gasgeräten ist, dass im Ölabgas weniger Wasserdampf enthalten ist. Das reduziert den Brennwerteffekt. Er liegt bei Öl bei rund sechs Prozent, bei Gas bei bis zu elf Prozent. In der Praxis nutzen Öl-Brennwertkessel die im Heizöl enthaltene Energiemenge jedoch genauso effektiv wie Gasgeräte. Das Abgas muss dazu allerdings noch weiter, nämlich auf rund 47 Grad Celsius, heruntergekühlt werden.

 

Weil in leichtem Heizöl in Standardqualität rund zwei Drittel mehr Schwefel enthalten sind als in Erdgas, müssen Öl-Brennwertkessel aus besonders widerstandsfähigem Material produziert werden. Sonst würde Schwefelsäure den Brennraum zersetzen. Ausserdem ist empfehlenswert, dass das Kondensat in einem Neutralisationsbehälter zuerst unschädlich gemacht wird, bevor es ins Abwasser eingeleitet wird. Wer schwefelarmes Heizöl verfeuert, vermeidet diese Probleme. Das senkt auch den Wartungsbedarf.

 

Ein traditionelles Kamin ist nicht notwendig. Die meisten Brennwertheizkessel bekommen mittels eines doppelwandigen Luft-Abgas-Systems (sogenanntes LAS) Frischluft und entsorgen darüber gleichzeitig die Abgase. Solche LAS-Kamine können in den meisten Fällen ins alte Kaminrohr eingezogen werden. Eine Kaminsanierung ist in diesem Fall nicht nötig.

 

Ein Unterschied zu Gas-Brennwertgeräten besteht bei den Brennern: Gas kann in der Leistung stufenlos geregelt werden und passt sich so dem Wärmebedarf eines Hauses leicht an. Öl-Brennwertkessel verfügen i.d.R. nur über ein oder zwei Leistungsstufen. Die zweite reicht, um den Wärmebedarf im tiefsten Winter abzudecken. In der Übergangszeit hingegen schaltet der Kessel mit zweistufigem Brenner häufiger ein und aus, was höhere Schadstoffwerte und mehr Lärm produziert. Wichtig ist deshalb, die Leistungsstufen des Brenners beziehungsweis des Öl-Brennwertheizkessels optimal auf den Wärmebedarf des Hauses abzustimmen.

 

 

INFO ÖL-BRENNWERT-HEIZUNGEN TECHNIK / LÖSUNGEN

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Solaranlage ist nicht gleich Solaranlage: So genannte Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenenergie in Strom um. Solarthermische Anlagen hingegen dienen der Wärmegewinnung. Unter Solarthermie versteht man also die Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie. Sie zählt zu den Erneuerbaren Energien.

 

Spricht man bei der Stromgewinnung von Solarzellen, sammeln bei thermischen Systemen Kollektoren auf dem Hausdach, auf Ständern im Garten oder an der Wand die Sonnenwärme. Herzstück eines Kollektors ist der so genannte Absorber. Er nimmt die einfallende Sonnenstrahlung über eine Trägerflüssigkeit auf, die aus Wasser und Frostschutzmittel (verhindert das Einfrieren im Winter) besteht. Das Gemisch wird erwärmt und zirkuliert zwischen dem Kollektor und dem Warmwasserspeicher. Bei Flachkollektoren ist der Absorber in einem flachen, wärmegedämmten Gehäuse untergebracht, das mit einer Glasplatte verschlossen ist. Flachkollektoren sind meist nicht evakuiert (luftleer), so dass Wärmeverluste durch den Transport von Luft entstehen. Bei Vakuum-Röhrenkollektoren hingegen befindet sich der Absorber in einem evakuierten Glasrohr, was die Leistungsfähigkeit erhöht. Sie arbeiten auch bei leicht bedecktem Himmel. Allerdings sind Vakuumkollektoren in der Herstellung und damit auch im Verkauf teurer als die flache Variante.

 

Für die Zirkulation der erwärmten Flüssigkeit in den Rohrleitungen der Solaranlage sorgt eine Umwälzpumpe. Sie wird von einer elektronischen Steuereinheit automatisch in Gang gesetzt, wenn die Temperatur in den Kollektoren höher steigt als im Wasserspeicher – vorausgesetzt, die definierte Höchsttemperatur im Vorratstank für das Wasser ist noch nicht erreicht. Im Speicher selber wird die Wärme über ein gewendeltes Rohr, den so genannten Wärmetauscher, an das Brauchwasser abgegeben.



Liefert die Sonne nicht genug Wärme für Dusch- und Badewasser sowie die Raumheizung, wird über einen zweiten Wärmetauscher im oberen Bereich des Speichers nachgeheizt, der mit einem Heizkessel (beispielsweise eines Öl- oder Gas-Brennwertkessels oder einer Holz-/Pelletheizung) verbunden ist. Liegt die Temperatur in den Kollektoren unterhalb der des Wassers im Speicher, wird die Umwälzpumpe abgeschaltet. Solaranlagen mit so genanntem Drain-Back-System (DBS) sorgen ausserdem für die automatische Entleerung des Solarkreislaufs, wenn das System nicht in Betrieb ist, um im Sommer eine Überhitzung und im Winter das Einfrieren der Anlage zu verhindern.

 

 

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Quelle: Energie Schweiz / Youtube

INFO SOLARTHERMIE TECHNIK / LÖSUNGEN

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Erdwärmesonden eignen sich auch für Hausbesitzer mit einem eher kleinen Grundstück und gelten als besonders umweltfreundlich und wirtschaftlich. Um eine Erdwärmesonde anzulegen, erfolgt zunächst eine senkrechte Bohrung. In das fertige Bohrloch wird dann ein Bündel aus Kunststoffrohren (Sonden) eingebracht, durch die man üblicherweise mit Frostschutzmittel angereichertes Wasser pumpt. Die Trägerflüssigkeit entzieht dem Boden Wärme, die über eine Sammelleitung an die Wärmepumpe des Hauses übertragen wird. Hat die Flüssigkeit die aufgenommene Wärme abgegeben, fliesst es wieder zurück in die Kunststoffrohre und der Vorgang wiederholt sich in einem geschlossenen Kreislauf. Wichtig ist dabei, dass die Erdsonde gleichmässig von der Trägerflüssigkeit durchströmt wird.

 

Die Temperatur im Erdreich nimmt mit zunehmender Tiefe zu. Ab einer Tiefe von etwa zehn Metern bleibt die Temperatur über das ganze Jahr hinweg konstant. Gegenüber Erdwärmekollektoren, die über horizontale Überträger in einer Bodentiefe von ein bis eineinhalb Metern Wärme gewinnen, gilt die Erdwärmesonde daher nicht nur als platzsparender, sondern auch als effizienter. Die über die Erdsonden gewonnene Wärmeenergie wird  in der Erdwärmepumpe über einen Verdampfer auf ein Kältemittel übertragen. Das Kältemittel wird durch die Wärme gasförmig. Im nächsten Schritt wird das Kältemittel in der Erdwärmepumpe elektrisch verdichtet. So wird die Temperatur erhöht und der Druck steigt weiter an. Schliesslich wird die Wärme an das Heizsystem abgegeben, das für die Heizwärme und das Warmwasser im Gebäude zuständig ist.

 

Bei der Installation einer Erdwärmepumpe mit Erdsonde muss eine spezielle Bohr-/Baugenehmigung vorliegen. Es muss geprüft werden, ob die Bodenbeschaffenheit für die Installation einer Wärmepumpe mit Erdsonde geeignet ist. Auch der Gewässerschutz muss beachtet werden. Ein Bauantrag für eine Wärmepumpe, die mit einer Erdsonde Energie aus der Erde entzieht, sollte also möglichst frühzeitig gestellt werden. Wenn gewisse Qualitätsstandards nicht eingehalten werden, können Bohrungen für eine Erdsonde das Grundwasser gefährden. Das kann zu Problemen führen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich Qualitäts-Bohrunternehmen zu engagieren. Eine Wärmepumpe mit Erdsonde bietet viele Vorteile, denn sie nimmt nicht viel Platz ein und zeichnet sich durch ihre geringen Stromkosten aus. Andererseits gibt es auch Nachteile, wie die bauliche Belastung des Grundstücks und die höheren Kosten für Bohrung und Landschaftsbau. Die Länge der Sonden beträgt in der Regel zwischen 40 bis 250 Meter. Es können entweder nur ein Bohrloch mit der vollen Länge oder mehrere Bohrlöcher mit der aufgeteilten Länge gebohrt werden. Massgebend für die Bestimmung der Länge der Erdsonden ist die zur Deckung des Wärmebedarfs nötige Entzugsleistung (Sondenlänge [m] = Verdampferleistung der Wärmepumpe [W] / spezifische Entzugsleistung der Erdsonde [W/m]).

 

Damit sich eine Erdwärmepumpe mit Erdsonde rentiert, sollte sie eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von grösser 4.0 aufweisen. Die Entzugsleistung, die nötig ist, um eine Jahresarbeitszahl von 4 zu erreichen, wird pro Meter gemessen und wird von der Bodenbeschaffenheit beeinflusst. Gemäss SIA-Norm empfiehlt sich die Auslegung der Entzugsleistung auf 35W/m. Bei Schlier- oder Schieferboden kann die Entzugsleistung bis zu 40W/m liegen. Die Leistung oder Länge der Erdsonde darf nicht zu gering sein. Wenn dies der Fall ist, wird dem Erdreich zu viel Wärme entzogen. Folgen sind unter anderem, dass die Erdsonde vereist und als Folge dessen nicht mehr voll leistungsfähig ist. Auch sollte die Dimensionierung der Anlage richtig eingehalten werden. Es ist wichtig, dass im Vorfeld eine qualifizierte Berechnung durchgeführt wird. Wenn die Erdwärmepumpe zu klein ist, kann es zur Vereisungen kommen. Ist die Erdwärmepumpe zu gross ausgelegt, wird unnötig viel Strom zum Verdichten von überflüssiger Energie verbraucht. 

 

 

INFO GEO-THERMIE UND ERDSONDEN TECHNIK / LÖSUNGEN

(Zusatzinfo von führenden Geothermie-Spezialisten - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

     
 

 

 


 

 

 

 

 

Ein BHKW ist ein Aggregat, dass gleichzeitig Wärme und Strom produziert. Ein Motor erzeugt Strom, der gleich im Haushalt genutzt werden kann. Die Abwärme liefert ausserdem Warmwasser und Raumwärme. Solche Systeme gibt es mittlerweile auch für Einfamilienhäuser. Verbraucher kommen mit weniger Energie aus, sind unabhängiger von den Versorgern und tun etwas für die Umwelt. Einige Anbieter nutzen für ein BHKW einen Verbrennungsmotor, der mit Erdgas oder Biogas angetrieben wird. Ein solches Minikraftwerk gibt es schon länger für den höheren Energiebedarf von Mehrfamilienhäusern oder Gewerbebetrieben. Hausbesitzer können den produzierten Strom teils selbst verbrauchen und den übrigen Strom ins Netz einspeisen. Ein BHKW mit einem Kilowatt (kW) elektrischer Leistung produziert im Jahr 5500 Kilowattstunden (kWh) Strom. Der Gasverbrauch bei der Kraft-Wärme-Koppelung ist aber höher als bei Gas-Brennwertheizkesseln.

 

Damit sich ein BHKW lohnt, müsste es etwa 4000 bis 5000 Stunden im Jahr laufen. Am günstigsten ist es, wenn der grossteil des erzeugten Stroms im Gebäude selbst genutzt wird. Um auch zu Hochzeiten die Spitzenlast decken zu können, brauchen Haushalte i.d.R. zusätzlich ein separates Heizsystem, das bei kleineren BHKW oft schon im Gerät bereits integriert ist. Aber auch das bestehende Heizsystem kann noch weiterverwendet werden.

 

INFO BHKW BLOCKHEIZKRAFTWERK TECHNIK / LÖSUNGEN

(Zusatzinfo von führenden BHKW-Spezialisten - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

     
 

 

 


 

 

 

 

 

Fernwärme bedeutet die direkte Versorgung von Gebäuden mit thermischer Energie (Heizwärme und Warmwasser) über externe Energie-Produzenten wie beispielsweise Kohlekraftwerke, Biomassekraftwerke, Abwärmerückgewinnung einer Sammelstelle oder eines grösseren Produktionsbetriebs. Sie gilt als eine der effizientesten Formen der Energieversorgung, wird aber hauptsächlich nur in Ballungsgebieten angeboten.

 

Fernwärme wird mittels Fernwärme-Rohrleitungen direkt durch die Hauswand hindurch in den Keller angeschlossener Häuser transportiert. Die Vorlaufleitungen führen das heiße Wasser zur Hausübergabestation, die es entsprechend an die Heizung und das Warmwassersystem verteilt. 84 Prozent der thermischen Energie wird dabei aus der Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen. Diese Doppelnutzung macht das System sehr effizient. Über die Rücklaufleitung läuft das abgekühlte Wasser dann wieder zurück.

 

Hauptvorteile eines Fernwärmeanschlusses sind Platzersparnisse, keine Wartung und Kaminfeger, vor Ort keine Abgase, kein Russ, Rauch oder Geruch und keine Vorfinanzierung. Um die notwendigen Genehmigungen für die Erdarbeiten und die Erstellung der Hausanschlüsse kümmert sich der Versorger. Als Nachteil wird vielfach der nicht spielende Markt genannt. Das heisst, der Anbieter des Fernwärmeanschlusses bestimmt den Energiepreis. Ein Wechsel zu einem anderen Fernwärme-Anbieter am gleichen Ort ist nicht möglich (regionale Monopol-Versorgung).

 

GEBIETSKARTE FERNWÄRMENETZE IN DER SCHWEIZ

 


 

 

 

 

 

MuKEn - Mustervorschriften der Kantone, die die Grenzwerte im Energieverbrauch der Gebäude regelt - ist Bestandteil der beschlossenen Energiestrategie2050 und hat das Ziel, den Energieverbrauch pro Kopf und den Ausstoss von Treibhausgasen zu reduzieren. Die neuen Vorschriften werden voraussichtlich im 2020 in allen Kantonen mit unterschiedlichen Ausprägungen in Kraft treten. Damit einhergehend ändern sich die Anforderungen und die Vorschriften für die Heizungssanierung. Es ist wichtig, dass der zugezogene Fachmann im Detail über die gesetzlichen Rahmenbedingungen genau Bescheid weiss. In der Rubrik Beratung / Sanierungsvorschlag finden Sie dafür qualifizierte Fachinstallateure aus Ihrer Region, die Sie entsprechend fachgerecht beraten können.

 

Die Energieetikette gibt Hausbesitzern einen Überblick über die Energieeffizienz von Heizsystemen. Eine hilfreiche Entscheidungshilfe wie man sie beispielsweise bereits bei Haushaltgeräten oder Fahrzeugen kennt. Neu ist die Energieetikette in der Schweiz auch in der Heiztechnik obligatorisch. Sowohl Einzelkomponenten als auch komplette Heizungsanlagen werden mit Energieeffizienz-Etiketten gekennzeichnet. Die Kennzeichnung basiert auf Richtlinien der Europäischen Union (EU), die im September 2015 eingeführt wurden und in der Schweiz seit dem 1. August 2016 gelten. Sie soll Verbrauchern eine Vergleichsgrundlage und damit eine Orientierungshilfe beim Kauf eines Heizsystems geben. Durch die von der EU-Kommission vorgegebenen Berechnungsmethoden ist ein einheitliches, standardisiertes Verfahren garantiert. Es gibt zwei Arten von Energieetiketten. Das sogenannte Produktetikett sowie ein Verbundetikett.

 

Das Produktetikett der Heizung: Jedes Heizsystem erhält ein sogenanntes Produktetikett. Darauf wird die Energieeffizienz beim Heizen und gegebenenfalls auch bei der Warmwasserbereitung angegeben. Je nach Heizsystem können weitere Werte wie beispielsweise der Schallleistungspegel aufgeführt sein.

 

Das Verbundetikett der Heizung: Kommt ein komplettes System zum Einsatz, etwa ein Heizsystem mit Regler und Trinkwasserspeicher, zeigt ein Verbundetikett die Energieeffizienz der gesamten Anlage. Sie ist für gewöhnlich besser, da alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und auch Erweiterungen, beispielsweise mit Solarkollektoren, einberechnet werden.

 

 


 

 

 

 

 

 

GEAK®  Gebäudeenergieausweis der Kantone - Der Gebäudeenergieausweis der Kantone zeigt, wie viel Energie ein Wohngebäude, ein einfacher Verwaltungs- oder Schulbau bei standardisierter Benutzung für Heizung, Warmwasser, Beleuchtung und andere elektrische Verbraucher benötigt. Er schafft einen Vergleich zu anderen Gebäuden und gibt Hinweise für Verbesserungsmassnahmen. Der ermittelte Energiebedarf wird jeweils in Klassen von A bis G (von sehr energieeffizient bis wenig energieeffizient) anhand einer Energieetikette angezeigt. So erhalten Sie als Liegenschaftsbesitzerin oder -besitzer eine objektive Beurteilung des energetischen Zustandes und der Effizienz Ihres Gebäudes. Der GEAK ist schweizweit einheitlich.

 

Der GEAK gibt Auskunft über den energetischen Ist-Zustand einer Liegenschaft sowie das energetische Verbesserungspotenzial von Gebäudehülle und Gebäudetechnik. Er ist ein ideales Instrument für die Planung von Sanierungsmassnahmen von Gebäuden.

 

Wer Liegenschaften energietechnisch saniert, erhält Fördergelder aus dem Gebäudeprogramm des Bundes und den kantonalen Förderprogrammen. In den meisten Kantonen werden auch Fördergelder für die Erstellung des GEAK mit Beratungsbericht, kurz GEAK Plus, gesprochen. Mehr Info erhalten Sie bei den neben stehenden GEAK-Experten.

 


 

 

 

 

 

Förderbeiträge - Heute wird in der Schweiz auf verschiedenen Ebenen eine Vielzahl von Förderprogrammen angeboten. Sie stellen eine wichtige Unterstützung für die Realisierung von Investitionsvorhaben im Energiebereich dar. Die Förderbeitragsbestimmungen sind kantonal geregelt. Gefördert wird mehrheitlich der Rückbau und Ersatz von elektrischen und fossilen Heizungen in bestehenden Bauten durch eine Wärmepumpe (Luft-Wasser, Sole-Wasser oder Wasser-Wasser). Als elektrisch gelten zentrale oder dezentrale elektrische Widerstandsheizungen, als fossil gelten Öl-, Gas- und Kohleheizungen. Die meisten Kantone haben das WPSM als Bedingung für die Förderung des Ersatzes von fossilen und elektrischen Heizungen durch Wärmepumpen festgelegt. In den Kantonen, welche den Ersatz bisheriger Heizungen nicht fördern, kann in den meisten Fällen eine begrenzte Förderung bei der Organisation myclimate  (www.myclimate.org) beantragt werden. In der Rubrik Beratung / Angebot finden Sie qualifizierte Fachinstallateure aus Ihrer Region, die über die "WPSM-Zulassung" verfügen und Sie entsprechend fachgerecht beraten können.

 

HINWEIS - Die Beiträge der Förderstellen können in Einzelfällen auch kumuliert werden. Teilweise schliessen sie sich aber auch gegenseitig aus. Stellen Sie Ihr Gesuch immer möglichst frühzeitig, denn die meisten Programme verlangen das Gesuch bevor die Umsetzung erfolgt. 

 

 

FÖRDERPROGRAMME DER KANTONE    (Standort der Liegenschaft - wählen Sie den entsprechenden Kanton)

 

 

AG 

 

 

GL

 

 

SH

 

 

ZH

AI 

 

 

GR

 

 

SO

 

 

 

AR

 

 

LU

 

 

SZ

 

 

 

BE

 

 

NW

 

 

TG

 

 

 

BL

 

 

OW

 

 

UR

 

 

 

BS

 

 

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Gebäudeautomation (MSR Messen Steuern Regeln) - Gebäudeautomation ist die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden. Sie ist damit ein wichtiger Bestandteil des technischen Facilitymanagements. Ziel ist es, Funktionsabläufe übergreifend selbstständig und automatisch nach vorgegebenen Einstellwerten durchzuführen oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen. Alle Sensoren, Aktoren, Bedienelemente, Verbraucher und andere technische Einheiten im Gebäude werden miteinander vernetzt. Abläufe können in Szenarien zusammengefasst werden. Kennzeichnendes Merkmal ist die dezentrale Anordnung der Steuerungseinheiten (DDC-GA) sowie die durchgängige Vernetzung mittels eines Kommunikations-Netzwerks oder Bussystems. Gebäudeautomations-Systeme dienen also zur Überwachung und Steuerung und sorgen dafür, dass die Anlagen möglichst effizient und wirtschaftlich arbeiten.

 

SmartHome - "Mini-Gebäudeautomation" in den eigenen vier Wänden - Unter Smart Home versteht man die intelligente Vernetzung von Haushaltsgeräten, Sicherheitsanwendungen und Unterhaltungskomponenten in den eigenen vier Wänden. Intelligent ist die Vernetzung deshalb, weil sie automatisierte Abläufe ermöglicht, die das Leben vereinfachen. Zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen: Musste man früher die Rollläden per Hand hochziehen, nach der richtigen Badezimmertemperatur suchen oder auf den Kaffee warten, übernimmt im Smart Home die Technik diese Schritte. Zudem kann ein vernetztes Zuhause für mehr Sicherheit sorgen: Wer für längere Zeit unterwegs ist, kann Rollläden, Lampen und Musikanlage so programmieren, dass sie zu bestimmten Zeiten an- und ausgehen. Das hält Einbrecher eher fern.

 

Via App haben Sie Ihr vernetzte Zuhause in der Hand. Mit wenigen Einstellungen auf dem Smartphone oder dem Tablet lassen sich Lampen, Jalousien, Heizung und weitere Anwendungen intelligent von unterwegs kontrollieren und automatisieren. Übermittelt werden die Steuerungsbefehle an die sogenannte Home Base. Sie ist die Schaltzentrale im Smart Home und sendet Ihre Anweisungen über eine verschlüsselte Funkverbindung an die jeweiligen Geräte. Gleichzeitig schickt Ihnen die Home Base eine Nachricht auf das Smartphone oder Tablet, falls etwas passiert. So haben Sie nicht nur die Kontrolle über Ihr vernetztes Zuhause, sondern sind auch stets informiert.

 

Ob Etagenwohnung, Neubau oder denkmalgeschützter Gebäudekomplex - im Prinzip lässt sich jedes Zuhause intelligent vernetzen. Der Grund: Smart Home ist eine funkbasierte Technik, bei der Einrichtung sind also weder aufwändige Verkabelungs- noch Bohrarbeiten vonnöten. Besonders bei Renovierungen und Umzügen ist dies von grossem Vorteil. Immer mehr Heizsysteme erlauben einen Fernzugriff via Ap oder bieten zumindest eine normierte Schnittstelle. Damit lässt sich die Heizungsregelung von unterwegs steuern. Beispielsweise kann bei Ankunft auf dem Flughafen die Soll-Raumtemperatur wieder hoch gestellt werden, nachdem die Anlage aus Energiespargründen während der Abwesenheit sinnvoll abgesenkt wurde.

 

 


 

 

 

 

 

 

Eigener Solarstrom für Ihre Wärmepumpe optimal nutzen - Das Ziel einer Photovoltaik-Anlage muss ein höchstmöglicher Eigenverbrauchsanteil des selbst produzierten Stroms sein, um eine optimale Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

 

Möglichst alle Stromverbraucher sollen in das Netz integriert sein. Die Wärmepumpe als wichtige Verbrauchsquelle ebenfalls. Dafür benötigt man einerseits Wärmepumpen mit einer normierten Schnittstelle (SG Ready) sowie ein eigenes intelligentes Verteil- und Verbrauchsnetz. Die Kombination von Energieerzeugung, Energieverbrauch und Energieoptimierung wird zunehmend ein integrierender Bestandteil der Haustechnik werden. Der zukünftige Energieverbraucher (EFH, MFH, Gewerbe, Industrie) wandelt sich also vom reinen Verbraucher zum «Energiemanager». Sinnvolle Investitionen in Energie-Infrastruktur werden zur wirtschaftlich interessanten Anlageinvestition.

 

Der Begriff intelligentes Stromnetz (englisch smart grid) umfasst die kommunikative Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, elektrischen Verbrauchern und Netzbetriebsmitteln in Energieübertragungs- und -verteilungsnetzen der Elektrizitätsversorgung. Diese ermöglicht eine Optimierung und Überwachung der miteinander verbundenen Bestandteile. Ziel ist die Sicherstellung der Energieversorgung auf Basis eines effizienten und zuverlässigen Systembetriebs.

 

INFO PV SOLAR TECHNIK / LÖSUNGEN

(Zusatzinfo von führenden Spezialisten für Heizungs-PV-Solar-Integration  - Wir danken unseren Mitgliedern für die fachliche Unterstützung)

 

     
   

 

 


 

 

 

 

IHR WEG ZUR HEIZUNGSANLAGE - DAS GUTE GEFÜHL, VON ANFANG AN IN DEN RICHTIGEN FACHHÄNDEN ZU SEIN
 

 

 

Eine erfolgreiche Projektumsetzung steht und fällt mit der Wahl des qualifizierten Heizungs-Fachpartners. Die Anforderungen an Fachwissen, ganzheitlicher Planung, seriöser Konzipierung und präziser Umsetzung sind bedeutend. Das Zusammenspiel aller Arbeitsschritte muss stimmen. Eine optimierte Auslegung der Heizungsanlage ist unerlässlich. Gehen Sie auf Nummer sicher und wählen Sie von Anfang an eine seriöse Fachfirma. Da stimmt auch die persönliche Beratung.